Eichenprozessionsspinner

Es spinnt gewaltig in Deutschland! Seit Jahren bestimmen sie die Schlagzeilen, machen ganze Landstriche zeitweise unbewohnbar und breiten sich immer weiter aus – unter anderem auch in Berlin und Brandenburg: Eichenprozessionsspinner.

Haben Sie auf Ihrem Privatgrund Eichenprozessionsspinner entdeckt oder vermuten Sie, dass es sich um die gefährlichen Raupen handelt? Kontaktieren Sie uns. Als erfahrene Experten für Schädlingsbekämpfung gelingt es uns mit biologischen und mechanischen Schädlingsbekämpfungsmethoden, diesen Spinnern Einhalt zu gebieten – ohne Chemiekeule.

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Eichenprozessionsspinner: Brandenburg und Berlin akut betroffen

Der Eichenprozessionsspinner (abkürzend oft als EPS bezeichnet) ist in Süd- und Mitteleuropa sowie bis nach Vorderasien und Südrussland verbreitet. Wegen des fortscheitenden Klimawandels und der in den letzten Jahren sehr milden Winter wie auch trockenen Sommer breitet sich der Eichenprozessionsspinner immer weiter gen Norden aus und hat auch die Region Berlin-Brandenburg längst zu seiner Heimat erklärt.

Da er hierzulande kaum natürliche Feinde hat, kommt es zu den typischen Massenvermehrungen, die wir Jahr für Jahr beobachten. Die Larven und Raupen leben auf Eichen sowie Hainbuchen und ernähren sich von den Blättern dieser Bäume. Ihren Namen erhielten die Tiere, weil sie in Gruppen von 20 bis 30 Raupen auf Nahrungssuche gehen, was einer Prozession ähnelt. Da die Prozessionsspinner in solch großen Zahlen auftreten, gelten sie als Forstschädlinge.

Kann ich einem Eichenprozessionsspinner-Befall vorbeugen?

Tatsächlich ist es möglich, die Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners durch prophylaktische Maßnahmen einzudämmen. Dabei bewährte sich im großflächigen Einsatz das Besprühen von Bäumen mit dem Bakterium „Bacillus thuringiensis“ aus Hubschraubern oder mit Motorspritzen. Das Bakterium produziert Bt-Toxine, ein biologisches Schädlingsbekämpfungsmittel, welches bewirkt, dass Raupen bereits im frühen Larvenstadium die Fraßaktivität einstellen und verenden.

Als wirksame und einfache Alternative für kleinere Grundstücke oder lokal konzentrierte Ausbreitungsherde erweisen sich mechanische Auffangbehälter. Jene Behälter fangen die Raupen während der Prozession ein. Auf diese Weise können wir den Eichenprozessionsspinner bekämpfen, ohne chemische Schädlingsbekämpfungsmittel einsetzen zu müssen.

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Eichenprozessionsspinner bekämpfen: Kuschke ohne Chemiekeule

Hat sich der Eichenprozessionsspinner schon so weit entwickelt, dass er die giftigen Brennhärchen ausbildet, wird es auch für Sie haarig. Sie sollten Abstand halten und unsere Schädlingsbekämpfungsprofis konsultieren. Wir rücken den Prozessionsspinnern mit professioneller Schutzausrüstung und geeignetem Gerät auf den Pelz. Kusche Schädlingsbekämpfung saugt die Raupen, die Larvenhäute sowie die Nistplätze und Gespinste in einem rein mechanischen Verfahren ab. Das Abflammen oder den Einsatz von Chemikalien vermeiden wir, das Risiko und den potenziellen Schaden für Mensch und Umwelt reduzieren wir somit so weit wie möglich.

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Wie gefährlich sind Eichenprozessionsspinner?

Gefährlich ist nicht etwa das Verhalten des Eichenprozessionsspinners oder das Tier selbst, auch nicht dessen Stich oder Biss. Es handelt sich beim ausgewachsenen Tier nämlich um einen ungefährlichen Nachtfalter, der nur wenige Tage lebt. Die häufige Frage „Sind Eichenprozessionsspinner gefährlich?“ können wir dennoch nicht verneinen. Es sind zwar nicht die Tiere selbst, die eine Gefahr für Menschen darstellen, sehr wohl jedoch die Brennhaare der Raupen. Diese bilden die Eichenprozessionsspinner ab ihrem dritten Larvenstadium im Mai und Anfang Juni jeden Jahres aus. Beim Häuten lassen die Larven die Larvenhäute inklusive der Brennhärchen in den Nestern zurück. Diese Brennhärchen sind innen hohl und enthalten Thaumetopoein, ein Eiweißgift.

Welche Symptome lösen Eichenprozessionsspinner aus?

Das in den Giftharen enthaltene Eiweißgift kann beim Einatmen bei Mensch und Tier Immunreaktionen auslösen. Auf diese Weise verursacht der Eichenprozessionsspinner Hautauschlag, Hautentzündungen, unerträglich juckende Hautirritationen und vereinzelt Nesselsucht, sobald die Brennhaare die Haut berühren. Man spricht von der Raupendermatits oder Erucismus, also einer Dermatose, die von den Raupen der Prozessionsspinner ausgelöst wird.

Heftigere Symptome und Reaktionen zeigen sich, wenn die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners in die Augen oder in die Atemwege gelangen. Rötungen und Reizungen der Augen sowie Reizungen der Mund- und Nasenschleimhäute sind die Folgen. Schlimmstenfalls kann Thaumetopoein Asthma, Bronchitis und allergische Schocks auslösen.

Wie lange sind Eichenprozessionsspinner gefährlich?

Die Raupen einer Eichenprozessionsspinner-Generation bilden ihre giftigen Brennhaare zwar nur während eines begrenzten Zeitraums im späten Frühling und Frühsommer aus, doch bleibt die Gefahr an den verlassenen Nistplätzen auch über den Winter hinweg bestehen. Da sich die Eichenprozessionsspinner-Raupen sechsmal häuten, lassen Sie sehr viele der Brennhaare in den Gespinsten und Schlafnestern zurück. Werden diese nicht zeitnah entfernt, können Sie über den gesamten Jahresverlauf durch Wind und Niederschläge in die Luft und somit auch auf die Haut und in die Atemwege von Mensch und Tier gelangen.

Wichtig ist es daher, die Hinterlassenschaften und Rückstände der Eichenprozessionsspinner entfernen zu lassen – und dies möglichst zeitnah, gründlich und professionell. Wir Schädlingsbekämpfungs-Experten von Kuschke stehen Ihnen dabei gern zur Verfügung.

So können Sie Eichenprozessionsspinner erkennen

Eichenprozessionsspinner nisten meist in großer Zahl in Nestern auf Eichen. Die Gespinste der Eichenprozessionsspinner sind häufig nur an sehr wenigen Stellen im Baum ausgebreitet. Oft verwechselt wird das Vorkommen von Eichenprozessionsspinnern mit den völlig harmlosen Gespinstmotten. Entdecken Sie Büsche und Bäume, die vollständig eingesponnen sind, handelt es sich höchstwahrscheinlich nicht um den Eichenprozessionsspinner.

Besteht eine Eichenprozessionsspinner-Meldepflicht?

Sollten Sie die Raupen und Gespinste des Spinners schon einmal gesichtet haben, könnten Sie sich gefragt haben, ob Sie die Eichenprozessionsspinner melden müssen oder nicht. Eine gesetzliche Meldepflicht für Eichenprozessionsspinner besteht, Stand März 2021, nicht. Je nachdem, wo sie die Tiere entdeckt haben, sollten Sie den Befall allerdings nicht ignorieren, sondern den folgenden zuständigen Stellen melden:

  • Förster
  • Grünflächenamt/Grünflächenverwaltung
  • Gesundheitsamt

Stellen Sie einen Befall in Ihrem eigenen Garten fest, sollten Sie die möglichst schnell Maßnahmen ergreifen und die Eichenprozessionsspinner bekämpfen lassen. Dabei helfen wir von Kuschke als IHK-geprüfter Schädlingsbekämpfer und Mitglied des Berliner Schädlingsbekämpfungsvereins e.V. Ihnen gern professionell, sicher, schnell und ökologisch verträglich.

Eichenprozessionsspinner(Thaumetopea processionea)


Anzahl der Larvenstadien: 5 bis 6

Größe der Raupen: maximal 5 Zentimeter Länge

Entwicklungsperiode der Larven: April bis Ende Juni

Paarungszeit: Juli und August

Flügelspannweite der adulten Falter: ca. 25–36 Millimeter

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