Der Eichprozessionsspinner ist auf Grund fehlender natürlicher Feinde weiter auf dem Vormarsch, er ist in Berlin und Brandenburg immer häufiger anzutreffen. Er hält sich wie der Name schon sagt, vornehmlich an Eichen auf, kann aber auch bei starkem Befall auf andere Bäume übergreifen.

Welche Schäden können durch den Eichenprozessionsspinner verursacht werden?

Vom Falter an sich geht keine Gefahr aus. Die Brennhaare der Raupen und die Gespinste sind die Gefahrenquelle. Selbst nach mehreren Jahren kann von den Brennhaaren und Gespinsten Gefahr ausgehen. Die Hinterlassenschaften führen zu Reizungen der Augen, der Haut (unerträglicher Juckreiz), führt zu Rötungen, Quaddelbildung und massiven Hautausschlägen.

Die Brennhare der Eichenprozessionsspinner reizen Mund und Nasenschleimhäute. Im schlimmsten Fall kann Asthma oder eine Bronchitis ausgelöst werden. Des Weiteren kann das Nesselgift „Thaumetopoein“ allergischen Schocks auslösen.

Neben der Gefahr für den Menschen, gilt der Eichenprozessionsspinner auch als Forstschädling. Die Raupen fressen die Blätter kahl.

Ist der Eichenprozessionsspinner meldepflichtig?

Ja, melden Sie den Befall von Eichenprozessionsspinner der zuständigen Behörde (bsp. Gesundheitsamt, Grünflächenamt), dass diese geeignete Maßnahmen zur Minimierung der Gefahr treffen können.

Wie kann ich Eichenprozessionsspinnerbefall vorbeugen?

Es ist möglich durch prophylaktische Maßnahmen die Ausbreitung einzudämmen. Mit Motorspritzen oder Hubschraubern werden die Blätter der Bäume mit dem Bakterium „Bacillus thuringiensis“ benetzt. Das Präparat wird von den Raupen aufgenommen und nach ein paar Tagen stellen sie die Fraßaktivität ein.

Als Alternative für kleinere Bestände gibt es mechanische Auffangbehälter. Die Raupen werden bei der Prozession durch das Behältnis aufgefangen und können so mit wenig Aufwand und ohne Chemie bekämpft werden. Das Risiko wird durch diese Maßnahme deutlich minimiert.
Gerne erstellen wir Ihnen dazu ein unverbindliches Angebot. Sprechen Sie uns an!

Wie wird der Eichenprozessionsspinner bekämpft?

Wird der Eichenprozessionsspinner doch einmal zur haarigen Angelegenheit kommen wir ins Spiel. Mit der nötigen Schutzausrüstung und geeigneten technischen Gerät, werden die Raupen und ihre Hinterlassenschaften abgesaugt. Durch das mechanische Verfahren kann auf das Abflammen und den Einsatz von Chemikalien verzichtet werden. Das Risiko für Mensch und Umwelt wird so deutlich reduziert.

Sie haben ungebetene Gäste?

Wir helfen Ihnen schnell & unkompliziert!