Wühlmäuse, so niedlich sie auch aussehen, möchte man nicht im heimischen Garten vorfinden. Sie zerstören nicht nur die Beete und den Rasen, sondern vertilgen mit ihrem unbändigen Hunger auch gerne die Wurzeln der Obstbäume und bringen diese zum Absterben. Mittel und Wege um Wühlmaus zu bekämpfen und sie dauerhaft zu vertreiben beleuchten wir hier im Weiteren genauer.

Kuschke Schädlingsbekämpfung

Wenn Sie in Ihrem Garten Probleme mit Wühlmäusen haben, dann sollten Sie professionelle Hilfe dazuholen. Wir von Kuschke Schädlingsbekämpfung sind Ihr zertifizierter Dienstleister, wenn es um die Beseitigung von Wühlmäusen oder anderen ungebetenen Gästen geht. Dank unserer langjährigen Erfahrung können wir den Befall richtig einschätzen und adäquate Gegenmittel sicher und zielführend einsetzten. Zögern Sie nicht und rufen Sie uns an.

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Wühlmäuse in Berlin & Brandenburg bekämpfen

Im Prinzip spielt es keine Rolle, in welcher Region sich die Wühlmäuse wohlfühlen, da sie den Unterschied zwischen Berlin, Brandenburg und anderen Regionen nicht kennen, aber überall eine Plage sind.

Die Wühlmaus wird in etliche Unterarten aufgeteilt, die geläufigsten sind Schermaus und Feldmaus.

Wühlmaus Aussehen

Eine Wühlmaus (Myodes) kann auf den ersten Blick wie eine normale Maus aussehen. 

Es sind stämmige Nagetiere, mit kurzem Schwanz und kleinen runden Ohren, die oft von ihrem dicken und hellbraunen bis grauen Fell verdeckt werden.

Verhalten

Wühlmäuse gehören zu den Tieren, die keinen Winterschlaf halten. Milde Winter mit viel Schneefall können dazu beitragen, die Wühlmauspopulationen zu erhöhen. Diese unterliegen dabei einem Zyklus. Etwa alle 3 bis 5 Jahre kommt es zu einem regelrechten Boom und sprunghaften Anstieg der Population. 

Ernährung

Wühlmäuse ernähren sich, ähnlich wie andere Nagetiere, hauptsächlich vegetarisch. Auf der Speisekarte stehen z. B. Grashalme und -stängel oder Wurzeln – daher sieht man in der Regel Wühlmausgänge an der Oberfläche des Gartens.

Woran erkennt man Wühlmäuse?

Wie bereits angedeutet, erkennt man Wühlmäuse an den flachen, schlangenartigen Tunneln, die überall auf dem Rasen zu sehen sind. Die Tunnel sind etwa fünf Zentimeter breit und liegen nahe an der Oberfläche. Im Gegensatz zu einem Maulwurf hinterlassen Wühlmäuse keine Erdhügel.

Sie können Wühlmäuse auch an der Art des Schadens erkennen. Wenn Karotten, Kartoffeln oder anderes Wurzelgemüse teilweise angefressen sind, haben Sie wahrscheinlich ein Wühlmausproblem.  

Auch abgefressene Rinde an Bäumen und Sträuchern können ein Zeichen sein. 

Vorkehrungen

Vorbeugung ist sehr wichtig, um die Zahl der Wühlmäuse zu verringern. Machen Sie Ihren Garten für Wühlmäuse deswegen möglichst unattraktiv!

Ein ordentlicher Garten

Wühlmäuse bevorzugen dichte Pflanzendecken, Unkraut und Wiesen, weil sie dort Schutz vor Raubtieren haben und Nistmaterial finden. Schneiden Sie deshalb Gestrüpp zurück, mähen Sie und jäten Sie Unkraut. Entfernen Sie Holzhaufen und Verstecke für Wühlmäuse in der Nähe Ihres Gartens, Ihrer Sträucher und Bäume. 

Vermeiden Sie dichten Mulch in unmittelbarer Nähe von Bäumen und Sträuchern.

Vogelfutterstellen sind ein weiterer Anziehungspunkt für Wühlmäuse und sollten entweder entfernt oder der Boden sehr sauber gehalten werden.

Natürlich Feinde

Eine der besten Methoden um Wühlmäuse zu bekämpfen, ist die Anschaffung einer Katze. Wenn das keine Option ist, machen Sie es den natürlichen Feinden der Wühlmaus möglichst einfach. Denn glücklicherweise sind Wühlmäuse eine wichtige Nahrungsquelle für viele Raubtiere wie Schlangen, Falken, Eulen, Füchse und Dachse! Wenn möglich, installieren Sie einige Sitzstangen für Vögel oder eine Erhöhung für kleinere Räuber. 

Weitere Ratschläge hierzu erteilt das Forstamt Berlin/Brandenburg unter folgendem Link.

Bäume schützen

Schützen Sie außerdem junge Bäume, indem Sie den unteren Stamm mit einer Schutzvorrichtung umwickeln und die Wurzeln mit einem feinmaschigen Draht ummanteln.

Wühlmausschäden an der Baumrinde lassen sich am besten verhindern, indem man den Baum mit einem hellen Baumschutzgitter (Masche) umgibt. Der Schutz sollte hoch genug sein, um im Winter über die Schneegrenze zu reichen. Die Basis sollte im Boden eingegraben sein oder einen Erdwall um die Basis herum haben. Achten Sie darauf, dass der Schutz so locker sitzt, dass er den Baum nicht einschnürt.

Folgen des Wühlmaus-Befalls

Neben der Zerstörung der Oberfläche ist Befall der Ernte das größte Ärgernis. Bei großflächigem Befall kann es zu ganzen Ernteausfällen kommen.

Dazu kann der Befall zum Absterben der Bäume führen. Dadurch, dass die Wühlmaus an den Wurzeln nagt, bekommen diese nicht mehr genug Wasser und sterben folglich ab.

Wenn es für vorbeugende Maßnahmen zu spät ist, sollten Sie folgende Maßnahmen zur Bekämpfung in Betracht ziehen.

Wie werde ich die Wühlmäuse in meinem Garten wieder los?

Wenn also klar ist, dass es sich um eine Wühlmaus handelt und nicht um einen artgeschützten Maulwurf, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Wühlmaus im Garten loszuwerden.
Achtung: Wühlmäuse können sich sehr schnell von ein paar Exemplaren zu einer ganzen Plage entwickeln. Um den Befall richtig einschätzen zu können und präventive Maßnahmen rechtzeitig zu ergreifen, sollten Sie professionelle Hilfe zurate ziehen. Wir von Kuschke Schädlingsbekämpfung besitzen einen reichen Erfahrungsschatz  und die richtigen Mittel, um die Wühlmäuse effektiv zu bekämpfen.

Im Folgenden einige Hausmittel und Tipps, mit denen Sie die Wühlmäuse bekämpfen und vertreiben können. Doch zunächst klären wir die Frage:

Darf ich Tiere töten?

Das Tierschutzgesetz (TierSchG) schreibt vor, dass keinem Tier grundlos Schmerzen, Leid oder Schaden zugeführt werden darf. Die Wühlmaus ist allerdings als Schädling eingestuft und darf somit bekämpft werden. Bei der Schädlingsabwehr ist darauf zu achten, dass die Tiere nicht unnötig gequält werden und leiden müssen. 

Sie sollten sich außerdem ganz sicher sein, dass Sie es mit einer Wühlmaus zu tun haben und nicht mit einem unter Naturschutz stehenden Maulwurf.

Hausmittel gegen Wühlmäuse

Wir wissen nun, dass wir aktiv gegen eine bevorstehende Wühlmaus-Plage vorgehen dürfen. Wie kann man sie indessen am besten beseitigen?

Wühlmäuse verfügen über eine sehr feine Nase und hervorragende Ohren. Diese Eigenschaften können wiederum hilfreich sein, um sie auf kreativen Wegen zu vertreiben. Bevor man also gleich zu chemischen Substanzen oder Fallen greift, sollte man vorerst auf alte Hausmittel setzen. 

Buttermilch

Eines dieser bekannten Mittel ist Buttermilch. Die Buttermilch wird vergoren und anschließend in die Ausgänge des Baus geschüttet. Diese muss man danach verschließen, damit sich der üble Geruch nicht verflüchtigt. Auf vergorene Buttermilch reagiert die Wühlmaus nicht sehr erfreut und wird sich zumindest zeitweise verabschieden. 

Kaiserkronen gegen Wühlmäuse

Ein ebenfalls altes, wie bewährtes Hausmittel ist der Geruch von Kaiserkronen, einer giftigen Zwiebelpflanze. Ihr intensiver Geruch ist mit Raubkatzenurin vergleichbar und wirkt abschreckend auf Wühlmäuse oder auch Maulwürfe. Im Gegensatz zur Buttermilch, ist dies eine dauerhafte Lösung. Bedenken Sie aber, dass der Geruch wirklich sehr eindringlich ist und Ihr Garten oder Grundstück permanent nach einem Löwenkäfig riechen wird.

Darüber hinaus gibt es andere Duftstoffe zur Vertreibung, wie Urin von Füchsen oder Kojoten zu erwerben. Sie haben aber unterschiedliche Ergebnisse und müssen außerdem nach Regenfällen erneut aufgetragen werden. 

Fallen gegen Wühlmäuse

In kleinen Gebieten kann das Aufstellen von Fallen ein wirksames Mittel sein, um Wühlmauspopulationen zu reduzieren. Befüllen Sie die Fallen bspw. mit Erdnussbutter. Legen Sie die Köder in der Mittagszeit bis zum frühen Abend aus, wenn die Wühlmäuse besonders aktiv sind. Stellen Sie die Fallen so oft wie nötig neu auf, bis Sie die Population eliminiert haben. Der Schlüssel zum Erfolg ist Ausdauer. 

Sie sollten die Fallen gründlich abdecken, damit Haustiere und Kinder sie nicht zufällig finden.

Wühlmaus mit chemischen Mitteln bekämpfen 

Wenn Sie verzweifelt sind und das Schädlingsproblem nicht in den Griff bekommen, holen Sie professionelle Hilfe dazu. Große Wühlmauspopulationen lassen sich wirksam mit chemischen Mitteln bekämpfen, der Umgang sollte aber nur von Profis vollzogen werden. 

Achtung: Die Begasung von Schädlingen oder Verwendung von Giftködern ist sehr gefährlich. In der Vergangenheit kam es bereits vermehrt zu Unfällen mit schwerwiegenden Folgen. Um Ihre und die Gesundheit von Anderen nicht zu gefährden, raten wir dazu, die Durchführung Fachkräften zu überlassen. Ziehen Sie also immer einen professionellen und zertifizierten Schädlingsbekämpfer hinzu.

Giftköder

Wenn die bisherigen Mittel keine Wirkung zeigen oder der Frust zu groß ist, helfen eventuell Giftköder. Diese bestehen meist aus getrockneten Wurzelstücken. Die präparierten Wurzeln enthalten vorwiegend den Wirkstoff Zinkphosphid. Diese giftigen Köder werden in die Ausgänge der Wühlmauskanäle gelegt und wenn der Hunger naht, von den Wühlmäusen gefressen. Wichtig ist, dass die Wühlmausköder nicht frei herumliegen, da sie auch für Hund und Katze giftig sind.

In den Herbst- und Wintermonaten ist der Einsatz von Giftködern besonders effektiv, da das Futter in der Zeit knapp wird.

Wühlmausbegasung

Wir bei Kuschke Schädlingsbekämpfung sind im Besitzt eines Begasungsscheins und befugt, die Wühlmaus auf diesem Weg zu bekämpfen.

Hierbei werden Pellets in den Gängen der Wühlmaus ausgelegt, die mit der Umgebungsfeuchtigkeit reagieren und das tödliche Phosphin bilden. Bei richtiger Anwendung kommen keine anderen Tiere oder Pflanzen zu Schaden.

Egal ob Ködern oder Begasung, die Nager werden  schnell und schmerzlos eliminiert. 

Warum Sie bei der Bekämpfung auf Profis setzen sollten

Die meisten Pestizide, die für Wühlmäuse empfohlen werden, dürfen jedoch nur von zertifizierten Schädlingsbekämpfern eingesetzt werden. 

Die Umwelt liegt uns bei Kuschke Schädlingsbekämpfung sehr am Herzen. Egal welche Art von chemischen Mitteln wir einsetzen, wir achten sehr genau darauf, nur soviel zu verwenden, wie auch tatsächlich nötig ist.

Unsere Mitarbeiter arbeiten außerdem nach dem Prinzip des “Integrated Pest Management” (kurz IPM). Dabei betrachten wir den Befall im Ganzen und setzten, neben der Bekämpfung, auch auf die Vorbeugung und Überwachung.

Damit können wir Sie langfristig von Wühlmäusen und anderen Schädlingen befreien, ohne die Umwelt unnötig belasten zu müssen.

Nicht zuletzt ist es unser reicher Erfahrungsschatz, auf den wir zurückgreifen können und mit dem wir bisher jedes Schädlingsproblem gelöst haben. Wenden Sie sich für weitere Informationen gerne an uns.

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